Sylvia Wesser

Kreuzfahrt zu den Schönheiten Süditaliens (26.1.-2.2.18)
Ein Reisebericht von Sylvia Wesser
 
Der  Winter  in  Deutschland  uns  heuer  gar  nicht  gefiel,
weil  aus  dicken  Wolken  ständig  nur  Regen  fiel.
Da  macht  man  sich  besser  nach Italien  auf,
vielleicht  geht  ja  da  noch  die  Sonne  auf.
Annegret  Struzyna  und  sieben  Reisefans,
suchen  dort  den  frühen  Lenz.
In  Neapel  auf  der  Belle  de  l´Adriatique  haben  wir  auch  wirklich  Glück.
Die  Sonne  scheint,  die  Luft  ist  mild,  da  erscheint  die  Welt  in  einem  neuen  Bild.
Capri  wird  per  Jet-Boot  erreicht,  Peppe  uns  die  Schönheiten  der  Insel  zeigt.
In  Vibo Marina / Kalabrien  wird  dann  festgemacht,
Liane  hat  uns  nach  Tropea  gebracht.
Die  Kirche  Santa  Maria  dell  Isola  liegt  auf  einem  Felsen  traumhaft  schön,
sonst  wir  durch  Gassen  mit  morbiden  Palazzi  gehen.
Blauer  Himmel  und  Limonchello  machen  uns  froh,
da  sage  ich  zur  Sonne  nur  „weiter  so“.
Messina  heißt  die  nächste  Station,  Aetna und Taormina  warten  schon.
Den  Berg  und  die  Stadt  kann  man  kaum  wieder  vergessen,
dafür  aber  Führerin  Martina  und  in  Naxos  das  Essen.
Und  da  man  sich  immer  zwei  Mal  sieht,
Martina  in  Milazzo  wieder  am  Hafen  steht.
Die  Schwarze  Madonna  auf  dem Capo Tindari  bewunderten  wir  sehr,
es  blieb  auch  noch  Zeit  für  einen  Stadtbummel  nachher.
Am  Stromboli  war  leider  nur  Dampf  zu  sehen,
dafür  war  der  Sonnenuntergang  besonders  schön.
In  Sorrent  sind  uns  die  Engel  nah,  unser  Führer  der  nette  Angelo  war.
Salerno  erfreut  uns  mit  seinen  Plätzen  und  Gassen,
von  der  Amalfi-Küste  können  wir  den  Blick  kaum  lassen.
Zuletzt  hat  Herculaneum am Vesuv  uns  in  seinen  Bann  gezogen,
beim  Stadtrundgang  sind  wir  fast  weggeflogen
Ein  Pizzabäcker  uns  die  neapolitanische  Machart  zeigt
und  damit  sich  die  Reise  zum  Ende  neigt.
Eine  Woche  hat  das  Schiff  uns  Heimat  geboten  und  wir  geben  ihm  dafür  gute  Noten.
Der  Reisekreis  schließt  sich  in  Neapel  wieder,  aus  Wolken  fallen  Regentropfen  nieder.
Uns  holt  ein  die  deutsche  Wetterrealität,
doch  mit  sonnigen  Erinnerungen  es  nachhause  geht.
Annegret  und  Roland  Struzyna  gilt  unser  Dank  –  besonders  für  den  „rosigen“  Empfang.